Krav Maga Bodenkampf: Warum Liegenbleiben keine Option ist
Ein Schubser, ein Stolpern, ein nasser Bordstein. Mehr braucht es oft nicht. Du liegst am Boden, der andere steht noch. In einer Sporthalle beginnt dort vielleicht erst der Bodenkampf. Auf der Straße sieht die Lage anders aus.
Unten verlierst Du schnell Überblick, Beweglichkeit und Fluchtweg. Der Boden ist hart. Der Platz ist eng. Der Gegner steht oft schon über Dir. Darum ist das Ziel im Krav Maga klar: so schnell wie möglich wieder hochkommen.
Am Boden bist Du im Nachteil
Wer liegt, sieht weniger, bewegt sich schlechter und kommt schwerer weg.
Du kannst schlechter ausweichen. Du bist langsamer beim Aufstehen. Du merkst später, was um Dich herum noch passiert. Schon ein einzelner Gegner ist dort unangenehm. Mit mehreren wird die Lage noch schlechter.
Die Straße ist keine Matte
Im Sport gibt es Regeln, eine Matte und meist nur einen Gegner. Auf der Straße gibt es das alles nicht.
Es kann ein zweiter dazukommen. Der Untergrund kann hart, nass oder voller Kanten sein. Der andere kann etwas in der Hand haben. Alles, was auf der Matte noch kontrollierbar wirkt, bekommt dort ein anderes Gewicht.
Lange Hebel lösen Dein Problem nicht
Ein Hebel kann im Training funktionieren. Auf der Straße hält er Dich oft genau dort fest, wo Du nicht bleiben willst.
Solange Du an Armen oder Beinen hängst, bleibst Du gebunden. Du kommst nicht weg. Du baust keinen Abstand auf. Du gewinnst keinen Überblick zurück. Darum liegt der Schwerpunkt im Krav Maga nicht auf langem Arbeiten am Boden, sondern auf dem schnellen Weg zurück in den Stand.
Tactical Get Up: Schnell wieder auf die Beine
Im Krav Maga wird das Aufstehen unter Druck gezielt geübt. Der Gedanke dahinter ist einfach: Kopf schützen, Abstand schaffen, aufstehen.
Du hältst den Blick beim Angreifer, schützt Deinen Oberkörper, schaffst Dir kurz Raum und kommst kontrolliert wieder hoch. Kein schönes Bild. Kein langer Ablauf. Ein schneller Weg zurück in eine Position, aus der Du Dich wieder bewegen kannst.
Der Stand gibt Dir wieder etwas zurück
Sobald Du wieder stehst, ändert sich die Lage.
Du siehst mehr. Du kannst laufen. Du kannst Winkel verändern. Du kannst Abstand vergrößern oder Hindernisse nutzen. Unten fehlte Dir das alles. Oben hast Du wieder Möglichkeiten.
Bodenkampf auf der Straße braucht einen anderen Blick
Krav Maga schaut auf den Boden nicht wie ein Kampfsport mit Wettkampfregeln.
Die Frage lautet nicht: Wie halte ich den anderen dort unten fest
Die Frage lautet: Wie komme ich hier weg
Das ist ein anderer Blick. Und er passt besser zu einer Lage, in der Asphalt, Enge und Überraschung eine große Rolle spielen.
Ein Video ersetzt kein Training
Schnell aufstehen klingt einfach. Unter Stress wird es deutlich schwerer.
Wenn der Puls hochgeht, wenn Druck da ist und wenn jemand über Dir steht, greift der Körper nicht auf Theorie zurück. Er greift auf das zurück, was geübt wurde. Darum wird das schnelle Aufstehen im Training immer wieder wiederholt, bis es sitzt.
Krav Maga Bodenkampf bei PARANJALI® in Karben
Im Training in Karben übst Du, Dich am Boden zu schützen, Raum zu gewinnen und schnell wieder in den Stand zu kommen.
Du lernst, warum der Boden auf der Straße ein schlechter Ort ist und wie Du in so einer Lage wieder Beweglichkeit und Überblick zurückholst.
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