Anti-Mobbing: 3 einfache Übungen, mit denen Dein Kind stark wird

Anti-Mobbing: 3 einfache Übungen, mit denen Dein Kind stärker wird

Mein Kind leidet, und ich kann nicht helfen. Dieser Gedanke schnürt vielen Eltern die Kehle zu. Wenn Dein Kind nach der Schule wortlos in sein Zimmer geht, morgens über Bauchweh klagt oder plötzlich gereizt reagiert, spürst Du oft schnell, dass etwas nicht stimmt.

Ausgrenzung passiert meist leise. Viele Kinder schweigen, weil sie sich schämen oder niemanden belasten wollen. Du kannst den Pausenhof nicht kontrollieren. Du kannst Deinem Kind aber Werkzeuge mitgeben, mit denen es sich klarer behaupten kann.

Die folgenden drei Übungen helfen dabei, Körperhaltung, Präsenz und Kommunikation zu stärken.

1. Die Haltungsübung „Standfest“

Kinder, die sich unsicher fühlen, machen sich oft unbewusst klein, ziehen die Schultern nach vorn und wirken dadurch angreifbarer. Eine aufrechte Haltung sendet dagegen sofort ein anderes Signal.

Der feste Stand: Stell Dein Kind hüftbreit hin. Die Knie bleiben locker, der Oberkörper ist aufrecht.

Die Verwurzelung: Lass Dein Kind ruhig und tief atmen. Es stellt sich vor, wie ein starker Baum fest mit dem Boden verbunden zu sein.

Der Praxistest: Drücke sanft gegen Schultern oder Arme. Dein Kind bleibt stehen, hält dagegen und spürt: Ich kann stabil bleiben.

2. Der sichere Blick

Wer sich unsicher fühlt, schaut oft automatisch zu Boden. Ein ruhiger, direkter Blick kann schon beim ersten Kontakt Präsenz zeigen und Grenzen klarer machen.

Der Fokus: Stellt Euch gegenüber und atmet einmal bewusst tief ein.

Das Halten: Dein Kind schaut Dir zwei bis drei Sekunden direkt in die Augen, ohne sofort wegzusehen.

Der Stresstest: Du ziehst eine Grimasse oder lachst bewusst. Dein Kind übt, den Blick trotzdem ruhig zu halten.

So entsteht eine klare innere Botschaft: Ich bin da. Ich sehe Dich. Ich stehe zu mir.

3. Klare Worte als Schutz nutzen

Verbale Angriffe treffen viele Kinder unvorbereitet. Gerade deshalb hilft es, klare Sätze immer wieder zu üben. Grenzen setzen lässt sich trainieren.

Das Rollenspiel: Du ärgerst Dein Kind im Alltag leicht, zum Beispiel mit einem Satz wie: „Du bist heute aber langsam.“

Die Pause: Dein Kind reagiert nicht sofort aus dem Impuls heraus, sondern hält kurz inne und atmet einmal durch.

Die Ansage: Dann richtet es sich auf und sagt klar und deutlich: „Stopp, ich möchte das nicht.“ oder „Lass das bitte.“

Wichtig ist nicht nur der Satz selbst, sondern auch Stimme, Haltung und Klarheit.

Sicherheit für den Alltag

Du wünschst Dir, dass Dein Kind mit einem sicheren Gefühl in die Schule geht. Übungen zu Hause sind ein guter Anfang. Unter echtem Stress, wenn das Herz klopft und andere Kinder zuschauen, fällt es vielen Kindern jedoch schwer, das Geübte sofort abzurufen.

Bei PARANJALI® in Karben trainieren Kinder genau solche Situationen. In unserer Kids Class (6–9 Jahre) und Teens Class (10–13 Jahre) üben sie, laut zu werden, fest zu stehen und sicheren Abstand zu schaffen. Dabei arbeiten wir mit klaren Regeln, Respekt und verständlichen Abläufen, damit Dein Kind die Erfahrung macht: Ich kann mich wehren.

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